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Marienkirche
Marienkirche
Bildurheber: Gisela Pape

Marienkirche
Karl-Liebknecht-Str. 8
10178 Berlin-Mitte

+49 (30) 242 44 67

Verkehrsanbindung:

U2, U5, U8 Alexanderplatz

S3, S5, S7, S9, S75 Alexanderplatz

1, 2, 3, 4, 5, 13, 15, 53 Karl-Liebknecht-Str.

100, 200, 147, 157, 257, 348

Öffnungszeiten:
01. 11. - 31. 03. täglich 10 - 16 Uhr
01. 04. - 31. 10. täglich 10 - 21 Uhr
Während der Gottesdienste und bei Veranstaltungen - Sa. 16. 30 Uhr; So. 10. 30 Uhr, 18.30 Uhr - ist eine Besichtigung nicht möglich.
Kreuzrippengewölbe in der Marienkirche
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Die evangelische Pfarrkirche St. Marien wurde um 1270 im Zuge der Vergrößerung Berlins errichtet. Neben der Nikolaikirche ist sie die zweitälteste Pfarrkirche Berlins, die im Stil der norddeutschen Backsteingotik erbaute wurde. Sie ist die einzige der erhaltenen mittelalterlichen Kirchen der Stadt, die heute noch als Gotteshaus genutzt wird. Bei einem Stadtbrand 1380 wurde die Kirche teilweise zerstört und 1405 wiederhergestellt. Die Marienkirche besteht aus einer dreischiffigen Halle von sechs Gewölbeeinheiten, einer Turmhalle und einem erhöhten einschiffigen Chor. Langhaus und Chor sind mit Kreuzrippengewölben versehen.
Kirchturm der Marienkirche
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Der 1490 fertiggestellte Turm brannte 1514 ab und wurde 1538 erneuert. Nach einem nochmaligem Brand wurde er 1663/66 von Matthias Smids rekonstruiert. 1789/90 erhielt der Turm einen kupferbeschlagenen Turmaufsatz nach Plänen von Langhans, der durch die Mischung klassizistischer und gotischer Elemente auf originelle Weise die Berliner Turmlösungen des frühen 18. Jahrhunderts gestaltete. 1728/29 wurde der Kirchenraum an der Südseite durch eine Ratsloge neben der gotischen Sakristei erweitert. Im Rahmen einer umfassenden Restaurierung 1893/94 wurde der Giebel der Sakristei angepaßt. Während historische Häuser nach dem II. Weltkrieg abgerissen wurden, ist die Ruine der Marienkirche trotz schwerer Beschädigung umgehend restauriert worden.
Eingangsportal der Marienkirche
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Weitere Restaurierungsarbeiten erfolgten 1969/70. Wichtige Teile der reichen Innenausstattung sind das Bronzeguß-Taufbecken (1437) und die Marmorkanzel nach Entwürfen von Andreas Schlüter (1703), das künstlerisch bedeutendste Stück der Einrichtung des Langhauses. Nach 1945 wurde das Inventar durch Stücke aus der Klosterkirche und der Nikolaikirche ergänzt, das einen Überblick über die Entwicklung von Malerei und Plastik zwischen 14. und 18. Jahrhundert in Berlin gibt. Die Turmhalle in ihrem nördlichen Teil enthält eines der bedeutendsten Freskogemälde Deutschlands. Die Szenen stellen den Tod mit Vertretern verschiedener Stände dar.
Weitere Informationen
Quellenangabe:
Homepage der Marienkirche www.marienkirche-berlin.de bearbeitet von city-map Berlin
